Zwischen zwei Jahren

Zwischen zwei Jahren
Zwischen zwei Jahren

Zwischen zwei Jahren

Die Straßen klingen fern und klein, 
als würd die Welt woanders sein.
Ich sitz am Fenster, ganz bei mir,
der Abend schweigt - und ich mit dir,
mein stilles Herz, mein altes Jahr,
so nah und doch so sonderbar.

Die Uhr tickt leise, Schritt für Schritt,
als nahm sie meine Gedanken mit.
Ich zähl, was war, und merk dabei:
Manches blieb schwer, manches ging frei.

Und wenn die Nacht dann Funken streut,
die niemand sieht und niemand deut’,
Dann atme ich einmal tief und klar,
für das, was kommt im neuen Jahr.

© Christopher Steffler