Der Star des Tages

Der Star des Tages

Der Star des Tages
Der Star des Tages
Zum Geburtstag, nur das Beste,
heut‘ gibt’s nicht nur Kuchenreste!
Das Fasten hat Pause, das ist klar,
denn du wirst gefeiert, wie wunderbar!

Mit Aperol Spritz, oh wie fein,
schenkst du uns Glanz und Sonnenschein.
Der Chef bleibt weit weg, kein Thema heut‘,
denn du bist die Party, die uns erfreut.

Die Arbeit liebst du, deine Freunde noch mehr,
du hörst immer zu, dein Herz offen und fair.

Die Frohnatur, die niemals ruht,
bringt Freunde zum Lachen, das tut gut.
Drum lass uns tanzen und jubeln laut,
denn du bist der Star, auf den jeder baut!

Lachend und spritzig, du bist einfach famos,
heut‘ feiern wir dich, denn du bist grandios.
Jetzt komme ich zum Ende mit diesem Gedicht,
doch feiern wir weiter, das vergess‘ ich nicht!
Mit Aperol Spritz und Kuchen im Bauch,
machen wir heute einen Partylauf.

© Christopher Steffler


Quelle der Freude

Quelle der Freude

Quelle der Freude
Quelle der Freude
Freude sprudelt wie ein klarer Quell,
ein Licht im Herzen, warm und hell.
Sie tanzt im Wind, sie singt im Blatt,
ein Gefühl, das jeder Mensch hat.

Sie wächst im Lachen, zart und rein,
in lieben Worten, wie ist das fein.
Ein Funke, der die Seele wärmt,
ein Hauch, der alle Kälte entfernt.

Freude, ein Tanz im sanften Wind,
wo Liebe beginnt und Schatten verschwind’.
Ein Strahlen, das Menschen zusammenführt,
ein Schatz, der die Herzen berührt.

© Christopher Steffler


Ein Tag im Prater

Ein Tag im Prater

Ein Tag im Prater
Ein Tag im Prater
Mit Freunden los, die Sonne lacht,
ein Tag voll Freude, voller Kraft.
Im Wiener Prater, weit und frei,
Glück und Lachen stets dabei.

Die Achterbahn, sie hebt uns hoch,
ein Kribbeln im Bauch macht uns froh.
Wir schreien laut, wir lachen viel,
Adrenalin, ein pures Spiel.

Zuckerwatte, süß und fein,
ein Biss, und Kindheit zieht hinein.
Der Duft von Langos, frisch und knusprig,
füllt den Magen, so herrlich köstlich.

Vom Riesenrad die Welt so klein,
von unten scheint sie riesengroß zu sein.
Wien erstrahlt im Abendlicht,
ein Bild, das Zeit und Raum durchbricht.

Zum Schluss noch Spaß am Schießstand hier,
ein letztes Spiel, ein letztes Bier.
Mit Freunden teilen, was bleibt bestehen:
so ein Tag sollte nicht vergehen!

© Christopher Steffler


Letzte Liturgie

Letzte Liturgie

Letzte Liturgie
Letzte Liturgie
Ein Flüstern dringt durch kahle Mauern,
gebrochene Stimmen, die beten und flehen.
Ein Altar aus Staub, aus Blut und aus Schatten,
wo Engel fallen und Heilige stehen.

Die Kerzen flackern, die Welt verzerrt sich,
ein leises Versprechen, das niemand versteht.
Denn wo Licht war, wächst nun die Stille,
in der Dunkelheit, die niemals vergeht.

Ich gebe mein Herz an die gierigen Flammen,
ein Schatten der Sünden, ein lautloser Schrei.
Erlösung ist nichts als ein Wort ohne Wahrheit,
ein Traum aus Glas, der zerbricht neben mir.

Und wenn die Glocken zum letzten Mal klingen,
werde ich lächeln, wenn alles vergeht.
Denn was bleibt, ist der Klang meiner Stimme,
ein Lied aus Asche, das niemand versteht.

Der letzte Bote

Der letzte Bote

Der letzte Bote
Der letzte Bote
Er stand dort, lange vor dem ersten Licht,
als Stille noch Form war und Schöpfung zerbrach.
Ein Lächeln aus Feuer, ein Flüstern aus Rauch,
kein Engel, kein Mensch, nur grenzenlos wach.

Die Namen vergessen, die Stimmen verdorrt,
nur Dunkelheit bleibt, sein ältester Freund.
Kein Himmel für ihn, kein Abgrund zu tief,
nur das ewige Fallen, das niemand mehr nennt.

Ist er Feind oder Wahrheit, Versuchung oder Pflicht?
Ein Spiegel, verzerrt, doch ehrlich und klar.
Denn wo Hoffnung stirbt, wo Zweifel beginnt,
sieht man ihn lächeln, so seltsam, so nah.

Und wenn du ihn fragst, ob Schuld ihn zerfrisst,
dann lacht er nur leise, Gott gab ihm nichts.
Ein König ohne Reich, ein Schatten aus Glut,
ein Fluch, eine Frage, und niemand versteht.

Stille unter alten Steinen

Stille unter alten Steinen

Stille unter alten Steinen
Stille unter alten Steinen
Die Schritte hallen über den kalten Boden, 
einsam in der tiefen Schwärze der Nacht.
Namen verblassen unter der Zeit,
versunken in gebrochenem Stein,
wo Risse sich wie Schatten winden,
und längst vergangene Stimmen tragen.
Nebelschwaden ziehen langsam über den Mond,
während ein leises Flüstern durch die Dunkelheit streift.

Stumme Kreuze ragen aus der Erde,
von Efeu sanft umschlungen,
als wäre die Zeit hier stehengeblieben,
als hätten die Schatten längst gelernt,
dass Erinnerungen verblassen.

Ein Flüstern in der Ferne,
kaum mehr als ein Hauch.
Ist es der Wind, der durch die Gräber streift?
Oder sind es Stimmen,
gefangen zwischen den Steinen,
verloren in der Stille?
Die Nacht bewahrt ihre Geheimnisse,
während der Friedhof weiter träumt,
verborgen im sterbenden Licht.

Doch keine Angst wohnt hier, keine Hast.
Nur Frieden, tief und still.
Dunkelheit trägt ihre eigene Schönheit,
bewahrt alte Liebe, vergessene Geschichten.
Und die Stille spricht,
sanft, unaufdringlich, näher, als gedacht.

Grollen in der Stille

Grollen in der Stille

Grollen in der Stille
Grollen in der Stille
Er sitzt in mir, er wacht und spricht,
ein Grollen tief in dunkler Schicht.
Er kennt kein Licht, nur kalte Gier,
in der Tiefe verborgen und stets hier.

Sein Atem streift die müde Haut,
er spinnt aus Zweifeln dunkles Grau.
Es hallt sehr laut durch leere Zeit,
vergiftet Hoffen, sät das Leid.

Ich renne fort, doch bleibe ich stehen,
er kann auch durch die Stille sehen.
Ein Kreis, der niemals enden mag,
ein Schmerz krallt sich fest, jeden Tag.

Und wenn ich schreie, so lacht er leise,
ein stummer Zeuge meiner Reise.
Ich kämpfe, falle, steige auf,
doch flüstert er: „Ich bleib‘ im Lauf.

Die Stille danach

Die Stille danach

Die Stille danach
Die Stille danach
Die Glocken verstummten,
der Rauch steigt hoch,
nichts blieb von den Worten,
nichts blieb von dem Lied.
Das Flüstern aus Asche,
das Brennen der Glut,
verloren im Niemandsland,
fern jeder Wut.

Die Schritte verhallen,
kein Ziel, keine Spur,
ein Atemzug später,
sehr fremd in der Zeit.
Kein Flüstern mehr übrig,
nur Schweigen, das bleibt,
was wird geschehen,
nichts ist gewiss.

Die Hände noch bebend,
die Stimme noch leer,
ein letzter Gedanke,
verblasst und doch schwer.
Der Abgrund geflüstert,
die Stimme ist fort,
doch wer bin ich nun,
an diesem Ort?

Vielleicht

Vielleicht?

Vielleicht?
Vielleicht?
Hier bei mir herrscht unerträgliche Stille,
dass du hier bist, ein starker Wille.
Die Zeit vergeht, und doch bleibt hier,
ein Funke Hoffnung, ein leises Wir.

Die Schatten tanzen an der Wand,
ein letztes Wort, ich greife deine Hand.
Die Angst vor dem, was kommen mag,
ein Herz, das zählt, den Abschiedstag.

Bitte geh‘ nicht, der Moment ist schwer,
der Abschied schmerzt, der Verlust ist leer.
Doch in der Dunkelheit, ein Licht so klein,
vielleicht wirst du bald wieder mein sein.

© Christopher Steffler


Dein letzter Weg

Dein letzter Weg

Dein letzter Weg
Dein letzter Weg
Still ruht die Welt, der Tag vergeht,
eine sanfte Brise, der Abschied weht.
Um Lebewohl zusagen, sind wir nicht bereit,
doch deine Liebe bleibt hier, für alle Zeit.

Ein letztes Wort, ein ruhiges Licht,
wir alle hier vergessen dich nicht.
Die Erde nimmt, dein Herz war groß,
ein letzter Gruß, dann lassen wir los.

© Christopher Steffler