Gesichter hinter Glas

Gesichter hinter Glas

Gesichter hinter Glas
Gesichter hinter Glas
Wir leben in Blasen, gebaut aus Komfort,
scrollen durch Welten, verlieren das Wort.
Empörung im Feed, Empathie auf Zeit,
doch wer fühlt noch echt, wer steht bereit?

Die Werbung verspricht uns ein besseres Morgen,
doch wir kaufen uns Freiheit und sammeln die Sorgen.
Stille wird selten, Gedanken verflacht,
wo Reichtum zählt, wird Haltung entmacht.

Man ruft nach Gerechtigkeit, laut und empört,
doch flüstert man leise, wenn niemand mehr hört.
Wir tanzen im Takt der Maschinen, ganz fein,
und glauben, wir könnten noch frei sein.

Doch Hoffnung flackert, ganz leise, ganz klein,
in Fragen, die wir uns noch gemeinsam stellen.
Vielleicht liegt der Wandel nicht fern, sondern nah,
in dem Mut, zu erkennen, wie’s wirklich mal war.

© Christopher Steffler


Die leise Seite der Zeit

Die leise Seite der Zeit

Die leise Seite der Zeit
Die leise Seite der Zeit

Ein Stuhl, der leer am Fenster steht,
ein Blick, der weit ins Grau verweht.
Die Uhr tickt leise, ohne Hast,
nur ich und Zeit, die mich umfasst.

Die Stimmen sind längst fortgezogen,
die Wege still, die einst mich trugen.
Kein Lachen hallt, kein Ruf, kein Klang,
nur Stille, die an Wänden hang.

Doch manchmal flackert Licht herein,
ein warmer Hauch, ein sanftes Sein.
Ein Vogel ruft, ein Blatt bewegt,
und etwas in mir leise belebt.

Einsamkeit – nicht nur Verlust,
auch Raum für Tiefe, Klang und Lust.
Ein Ort, wo Sehnsucht Wurzeln schlägt,
und leise Hoffnung sich bewegt.

© Christopher Steffler


Menschlichkeit: nicht mal Kulisse

Menschlichkeit: nicht mal Kulisse

Menschlichkeit: nicht mal Kulissi
Menschlichkeit: nicht mal Kulisse

Ich ging hinaus, doch fand kein Wir,
nur lauter Menschen mit viel Gier,
keine Nähe, kein Herz – ohne zartem Sein,
so verblieb ich lieber ganz allein.

Die Welt, sie trägt ein kaltes Kleid,
aus Eigennutz und Eitelkeit.
Man spricht von Werten – doch verkehrt,
die Rücksicht stirbt und niemand sich schert.

In Augen flackert Machtverlangen,
Hände greifen, doch nie umfangen.
Ein Jeder krallt, ein Jeder klagt,
und keiner mehr „Wie geht’s dir?“ fragt.

So wählte ich das leise Schweigen,
ließ sie alle hinter mir verbleiben,
und horch nun nur auf meine Zeit,
in stiller, selbstgewählter Einsamkeit.

Nicht Flucht, nicht Trotz, nicht bittrer Gram,
nur Frieden, weil ich Abstand nahm.
Die Einsamkeit ist kein Verzicht,
nur ein Schutz vor Eurem falschen Licht.

© Christopher Steffler


Stille Weihnacht

Stille Weihnacht

Stille der Weihnacht
Stille der Weihnacht
In der stillen Weihnachtsnacht,
sitz‘ ich hier mit viel Bedacht.
Lichter strahlen, doch ich bin allein,
blicke zurück, lass Erinnerungen rein.

Die Einsamkeit, sie umarmt mich sacht,
in der Stille find‘ ich meine Macht.
Momente kommen, leise und klar,
Weihnachten, auch allein, ist wunderbar.

© Christopher Steffler


Ständiger Gast

Ständiger Gast

Ständiger Gast
Ständiger Gast
In der Stille,
ein Echo,
der verlorenen Zeit,
ein Herz,
es sucht,
doch nichts bleibt.

Tage ziehen,
schleppen sich schwer,
eine leere Hülle zeigt,
es ist nichts mehr,
wie vorher.

Gedanken kreisen,
finden keinen Halt,
Welt scheint kälter,
unbarmherzig kalt.

Farben verblassen,
ein graues Band,
Zukunft ungewiss,
endloser Treibsand.

Jede Erinnerung sticht,
ein flüchtiger Schmerz,
ein Riss,
zieht sich durchs Herz.

Hoffnung ruht,
versteckt im Schatten,
nichts erwartet,
verloren, was wir hatten.

In diesem Raum,
der Stille und Nacht,
Träume sterben,
kein Lächeln erwacht,
die Trauer,
ständiger Gast,
die nie verblasst.

© Christopher Steffler


Ein Gewitter

Ein Gewitter

Ein Gewitter
Ein Gewitter
Dunkle Wolken ziehen am Himmel auf,
der Wind erhebt sich übers Land,
der Duft des Regens breitet sich aus,
zwischen Stille und Bewegung,
ein leiser Übergang.

Ein erster Tropfen, kühl und klar,
dann prasselt Regen, laut und wild,
schnell klopft Hagel auf die Scheibe,
es Tanzt das Chaos, ganz ungezähmt.

Plötzlich spaltet ein Blitz die Nacht,
durch das Dunkel fliegt der helle Traum,
der Donner grollt laut durch die Täler,
er hallt, er ruft, er fordert mehr.

Langsam weicht auch diese Kraft,
es löst sich all das Ungezähmte,
die letzte Böe verweht den Sturm,
die Welt kehrt langsam wieder heim.

© Christopher Steffler


Sommerabend

Sommerabend

Sommerabend
Sommerabend
Die Luft so weich, die Welt so still,
der Tag verblasst - doch bleibt, was will.
Die Zeit vergeht im weichen Lauf,
ein Sommertraum, der nie hört auf.

Die Sterne funkeln - zaghaft, sacht,
der Himmel schimmert in der Nacht.
Das Leben summt in leisem Klang,
ein Sommerabend, mild und lang.

Glühwürmchen tanzen, flackern hell,
ihr Licht so zart und doch so schnell.
Der Duft von Erde, Blütentraum,
verwebt sich sanft im lauen Raum.

Ein Flüstern trägt die Seele weit,
vergisst die Hast, vergisst die Zeit.
Und wer in diesem Zauber ruht,
der weiß: Der Sommer tut richtig gut.

© Christopher Steffler


Leben, Lachen, Glück

Leben, Lachen, Glück

Leben, Lachen, Glück
Leben, Lachen, Glück
Die Sonne lacht, die Schatten tanzen,
ein Tag zum Leben, frei und weit.
Der Grill glüht rot, es duftet köstlich,
die Zeit vergeht in Heiterkeit.

Die Kinder rennen, laut und fröhlich,
lachen, spielen, voller Mut.
Im warmen Licht der langen Tage,
fließt die Freude durch das Blut.

Familie, Freunde, das Glas erhoben,
die Stimmen klingen hell und frei.
Der Sommer schenkt uns goldene Stunden,
Momente, die für immer bleiben.

© Christopher Steffler


Zauber des Sommers

Zauber des Sommers

Zauber des Sommers
Zauber des Sommers
Die Sonne küsst das blaue Meer,
golden glänzt der Sand so schwer.
Ein sanfter Wind, der Wellen trägt,
das Leben lacht, das Herz sich regt.

Die Wälder flüstern grün und dicht,
im Abendrot tanzt warmes Licht.
Der Sommer singt in leisem Ton,
ein Lied so frei – die Zeit entflohen.

Die Tage hell, die Nächte mild,
die Luft erfüllt mit Blumenduft.
Ein Zauber liegt in dieser Zeit,
voll Wärme, Glück und Heiterkeit.

© Christopher Steffler


Sommermelodie

Sommermelodie

Sommermelodie
Sommermelodie
Die Sonne tanzt auf stillen Wellen,
ein sanftes Lied durch Lüfte zieht.
die Farben leuchten hell und klar,
wo warmes Licht die Erde sieht.

Im Feld wiegen die goldenen Ähren,
vom Wind getragen sanft und frei,
die Ferne ruft mit tausend Stimmen,
als ob der Sommer endlos sei.

Die Nacht verglüht in sanften Schimmer,
ein leiser Ruf durch Gärten klingt,
und jeder Tag bringt neues Leben,
das frische Wärme mit sich bringt.

© Christopher Steffler