Zwischen Sternen und Schatten

Zwischen Sternen und Schatten
Zwischen Sternen und Schatten

Zwischen Sternen und Schatten

Zwischen Sternen und Schatten geh’ ich verloren,
ein Kind der Dunkelheit, still neu geboren.
Die Welt schläft fern, doch ich bleibe wach,
mein Herz schlägt tiefer im Atem der Nacht.

Und wenn die Morgenröte bricht,
verglüht mein Wesen im ersten Licht.
Doch bis dahin bin ich bereit,
zu tanzen mit der Dunkelheit.

© Christopher Steffler


Stille der Nacht

Stille der Nacht
Stille der Nacht

Stille der Nacht

Die Stille der Nacht legt sich über mein Blut,
ein samtener Schleier aus Schwärze und Mut.
Sie küsst meine Wunden, sie nährt mein Verlangen,
im Takt ihrer Finsternis lerne ich, zu verlangen.

Ein Wispern, ein Beben, ein kaum hörbarer Schwur –
die Nacht ist mein Heim und mein heimliches „Nur“.
In ihrem Erbarmen ertrinke ich sacht,
denn niemand hält mich wie die ewige Nacht.

© Christopher Steffler


Nachtmensch

Nachtmensch
Nachtmensch

Nachtmensch

Ich gehe, wo die Schatten wohnen,
im Flüstern ihrer kalten Macht.
Mein Herz schlägt leise, wie verloren,
doch wachgeküsst von tiefer Nacht.

Die Welt verstummt in schwarzen Räumen,
und endlich hör’ ich mich allein.
In mir beginnen alte Träume
wie bleiche Monde aufzuschrein.

Ich atme Dunkel, atme Weite,
ein Nachtmensch, der im Schweigen blüht.
Und jede Stunde, die ich leite,
ist eine, die im Schatten glüht.

© Christopher Steffler