Stille der Nacht

Die Stille der Nacht legt sich über mein Blut,
ein samtener Schleier aus Schwärze und Mut.

Stille der Nacht
Stille der Nacht

Stille der Nacht

Die Stille der Nacht legt sich über mein Blut,
ein samtener Schleier aus Schwärze und Mut.
Sie küsst meine Wunden, sie nährt mein Verlangen,
im Takt ihrer Finsternis lerne ich, zu verlangen.

Ein Wispern, ein Beben, ein kaum hörbarer Schwur –
die Nacht ist mein Heim und mein heimliches „Nur“.
In ihrem Erbarmen ertrinke ich sacht,
denn niemand hält mich wie die ewige Nacht.

© Christopher Steffler